Oberfläche und Oberflächlichkeit

Oberfläche und Oberflächlichkeit

Bisher:

Publikation Oberfläche und Oberflächlichkeit

Publikation Oberfläche und
Oberflächlichkeit

Die Publikation wurde in Oktober 2015 herausgegeben und präesentiert textuelle und visuelle Beiträge auf Englisch oder Deutsch von: Kenneth A. Balfelt (DK), Diego Castro (DE), Fred Dewey (US), Ingo Gerken (DE), Eva May (DK), Erich Pick (DE), Ivana Sidzimovska (MK), Megan Steinman (US).

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Umfang: 52 Seiten
Preis: 5 Euro (ggf. zzgl. Porto)
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Research
- Zum Download der Texte und weiterführende Links.

Oberfläche und Oberflächlichkeit, Teil I. Die Rache des Luigi Colani - eine Veranstaltung in Bild und Ton
8. März, 2012, 19 Uhr

Oberfläche und Oberflächlichkeit, Teil II. Form follows function: Die graffitilose Gesellschaft
20. Juni, 2012, 20 Uhr

Oberfläche und Oberflächlichkeit, Teil III: Kenneth Balfelt (DK)
4. Oktober, 2012 19 Uhr.

Oberfläche und Oberflächlichkeit, Teil IV: Ivana Sidzimovska (MK)
16. Dezember, 2014 19 Uhr.

Mit diesem Projekt soll die Beziehung zwischen Oberflächen und Oberflächlichkeit in unserer gegenwärtigen Gesellschaft untersucht werden. Im Fokus stehen die Oberflächen, mit denen wir im täglichen Gebrauch interagieren: Die Gestaltung des öffentlichen Raums, von Beutzeroberflächen, die Oberfläche des menschlichen Körpers, von Gebrauchsgegenständen, von Kunstwerken, von Kultur oder Natur. Es fragt was geschieht, wenn sich unsere Beziehung zu Oberflächen zur Oberflächlichkeit wendet, wenn wir an Oberflächen abprallen, anstatt in sie einzudringen.

Oberflächlichkeit scheint sich zum Schlüsselbegriff für weitreichende Entwicklungen unserer spätkapitalistischen Gesellschaft zu entwickeln. Mangelnde Nachhaltigkeit, artifizielle Obsoleszenz von industriellen Produkten (Sollbruchstelle), mangelnde Handwerklichkeit und beschleunigter Konsum sind heutzutage Zustände, die nicht nur ökologische Probleme mit sich führen. Arbeitsethos und Produktionsmodi des Spätkapitalismus haben weit reichenden Einfluss auf unser Sozialleben. Einer Idee Richard Sennetts folgend, soll hier die graduelle Entfremdung untersucht werden, die gleichsam die kurzlebigen Beziehung zwischen Menschen oder Dingen betrifft.